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This Week in Zürich #28

165 Tage Dada - das Cabaret Voltaire wird zu dem, was es vor 100 Jahren einmal war: eine Künstlerkneipe und ein freier Ort der zeitgenössischen Kunst. Und: Eine Performance über Bio-Daten, Fleisch und Körper im Nordflügel.

100 Jahre Dada - Eröffnungsfeier
Freitag, 5. Februar, 20.30 Uhr

Pünktlich zum 100. Geburtstag eröffnet im Cabaret Voltaire die von Adrian Notz und Una Szeemann kuratierte Ausstellung «Obsession Dada». Sie basiert auf Dokumenten aus dem Archiv des grossen Kurators Harald Szeemann. Mit einer raumgreifenden Installation, von ihr in konzipiert und in Zusammenarbeit mit Markus Kummer realisiert, wird eine Bühne für Obsessionen geschaffen, die wöchentlich mit Performances, Lesungen und Manifesten bespielt wird. Den Auftakt macht das Kollektiv Lu Cafausu, darauf folgen Oppy De Bernardo & Aldo Mozzini, Garrett Nelson, Domenico Billari, Thomas Hirschhorn, Marcel Janco, Carlos Amorales, Michele Robecchi, Gianni Motti, Shana Lutker, Nedko Solakov, Pilar Albarracin, Lily Reynaud Dewar, Grupo EmpreZa, Giovanni Morbin und Königreiche von Elgaland-Vargaland (KREV).

Weitere Programmpunkte am Freitag:

ab 15:00 Uhr «Vexations» von Erik Satie, am Klavier Dario Bonucelli (IT)
18:00 Uhr Eröffnung «Dada Universal» im Schweizerisches Nationalmuseum
19:00 Uhr Eröffnung «Dadaglobe Reconstructed» im Kunsthaus Zürich
20:30 Uhr Ansprachen von Jürgen Häusler, Präsident Trägerverein Cabaret Voltaire; Adrian Notz, Direktor Cabaret Voltaire, Stadtpräsidentin Corine Mauch

Oliver Roth: SIBLINGS
Samstag, 6. Februar, 17 bis 20 Uhr

Im Rahmen des Keine Disziplin-Festivals im Nordflügel der Gessnerallee präsentiert Oliver Roth eine installative Performance mit vier Schwestern, die sich alle stark ähnlich sehen. Ihre biologischen Merkmale, Fähigkeiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden in dem Raum ausgestellt. Eine Performance über Äusserlichkeiten, Styling, Ähnlichkeiten, Bio-Daten, Fleisch, Körper, Gene, Klonen, Body Modelling und Verwandtschaft.

I’m the product of natural selection when my parents decided to have sex. But I make the daily decision not to be fat, to have my hair long and in natural colour, to have several tattoos and to have a piercing in my vagina. Only some of my shiftings are obvious. My sneakers are too tight so they make me walk silly as I have distortion with my legs. The sidepieces of my glasses are too tight they leave two furrows in my head and make me look seriously skinny sometimes. The heredity of features skips one generation, my grandson will maybe have the same eyes as I have. You can’t wait for that. You can have it your way. Do you consider your body as a product of nature? Your body is a wonderland. Would you rather have sex with me or with my clone?

Konzept und Umsetzung: Oliver Roth
Performance: Cosima Grand, Ilona Grand, Rabea Grand, Salome Grand

This Week in Zürich

Von 2015-2017 hat die Kunsthalle Zürich Leser*innen regelmässig über Ausstellungen in Zürich informiert, die Sie nicht verpassen sollten. Es gab insgesamt 69 Einträge.