HOW TO COOK A WOLF
GANZJAHRESPROJEKT KUNSTHALLE ZÜRICH PARALLEL

2007 / 2008


20.01.07 – 18.03.07

Bernadette Corporation

 

31.03.07 – 20.05.07

Lee Williams
Sundblad / Granat Films

 

02.06.07 – 12.08.07

Claire Fontaine «How to?»

 

25.08.07 – 28.10.07

Reena Spaulings

 

10.11.07 - 13.01.08

TERRIBLE VIDEO
Ei Arakawa, Bernadette Corporation, Stephan Dillmuth & Nils Norman,
Claire Fontaine, Wynne Greenwood + K8 Hardy, Jutta Koether, Klara Liden,
Reena Spaulings und Emily Sundblad

 

26.01.08 - 30.03.08 John Dogg
Bernadette Corporation


 

In Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Künstler John Kelsey realisiert die Kunsthalle Zürich im 2007 ein Ganzjahresprojekt, das um das kollektive oder kollaborative Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern kreist. Unter dem Titel "How to cook a Wolf", der einem Buchtitel der amerikanischen Schriftstellerin M.F.K. Fisher entlehnt ist, werden in zeitlich loser Folge über das ganze Jahr Projekte vorgestellt, Texte veröffentlicht, und es finden performative Veranstaltungen und Filmscreenings statt.

Künstlerkollektive, Künstlergruppen, Künstlerkollaborationen ziehen sich als Konstante durch die Kunstgeschichte. Auffallend jedoch ist, dass gerade jetzt - in einem aussergewöhnlich erfolgreichen Umfeld von zeitgenössischer Kunst in Markt und Medien – viele Künstlerinnen und Künstler wiederum nach Formen des fiktiven und realen Kollaborativen suchen und sich damit autonome Aktivitätsfelder und Vertreibungsstrukturen kreieren, die immer auch mit der Fiktionalisierung der Identität der individuellen Künstlerin und des individuellen Künstlers zu tun haben.

Im Rahmen von "How to cook a Wolf" in der Kunsthalle Zürich werden unterschiedlichste Gruppen und Modelle vorgestellt. Dabei möchten wir untersuchen, welche Bedeutung das Arbeiten in wechselnden, fiktiven, transitorischen Gruppierungen für die Künstlerinnen und Künstler hat; welche Strategien sie damit im Umfeld des Kunstmarktes anstreben; welche Formen gesellschaftlicher Involviertheit sie damit entwickeln und wie sich „Kunst” formuliert, wenn sich der ausmachbare „Autor”, die identifizierbare „Autorin” der Rezeption, dem Markt und dem Kunstsystem insgesamt als eindeutige Projektionsfläche entzieht.

Im Verlaufe des Jahres entsteht eine Sammlung von Essays, Texten und Materialien, die das Projekt inhaltlich und diskursiv in einem umfassenden Reader zu fassen versucht.

 

Die Kunsthalle Zürich dankt:
Präsidialdepartement der Stadt Zürich, Luma Stiftung


Unser Vermittlungsprogramm wird unterstützt von Swiss Re
Gerne lassen wir Ihnen weitere Informationen und digitales Bildmaterial zukommen.
Bitte wenden Sie sich an Frau Susanne Stortz unter Tel. 044 272 15 15 oder
per Email an stortz@kunsthallezurich.ch