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Die Kunsthalle Zürich
Für die Kunsthalle Zürich erzeugt der Um- und Erweiterungsbau der eigenen Räumlichkeiten den dringend benötigten Platz für Archiv- und Lagerräume, Werkstatt, Büro- und Sitzungszimmer, eine öffentliche Bibliothek und Räume für die museumspädagogischen Vermittlungsprogramme und Begleitveranstaltungen. Die Aufstockung der Ausstellungsflächen im markanten weissen Kubus auf dem historischen Gebäude ist das weithin sichtbare Erkennungszeichen der Kunsthalle Zürich im Löwenbräu-Komplex.
Der Standort Löwenbräu-Areal
Seit 1996 ist die Kunsthalle Zürich Herz und Zentrum des Löwenbräu-Kunstkomplexes, in enger Nachbarschaft mit dem migros museum für gegenwartskunst, der Daros Collection und international tätigen Galerien. Es steht weltweit für ein einzigartiges Modell eines Gebäudekomplexes, der kommerzielle, private und öffentliche Bereiche der zeitgenössischen Kunst, Galerien, private Sammlungen und Institutionen unter einem Dach vereint.
Der gesamte Löwenbräu-Komplex
Durch umfassende Renovationen der historischen Gebäudeteile der ehemaligen Löwenbräu-Brauerei und dem Errichten des Neubau West, der die bestehenden Kunsträume architektonisch und inhaltlich in neue Dimensionen führt, wird der Löwenbräu-Kunstkomplex, und damit die Kunsthalle Zürich, in einen multifunktional genutzten Gebäudekomplex eingebettet sein. Mit dem mittleren Wohnhochhaus des Areals entsteht Wohnraum, der Neubau Ost ergänzt das Angebot an Büroräumen. Kultur, Wohnen und Arbeiten befinden sich auf dem Gelände in Balance und das Gesamtareal stellt sich als durchlässiges städtisches Gefüge für die Öffentlichkeit dar.
Die Architekten
In einem internationalen Architekturwettbewerb wurden die renommierten Büros Gigon/Guyer und aterlier ww ausgewählt, um den gesamten Löwenbräu-Komplex neu zu denken.
Gigon/Guyer verantworten die Feinplanung des neuen Löwenbräu-Komplexes. Seit ihrer Gründung 1989 haben sie herausragende Bauten von internationaler Bedeutung realisiert, darunter das Kirchner Museum, Davos (1992), das Sportzentrum, Davos (1996), das Museum Liner, Appenzell (1996), die Wohnüberbauung und Umbauten Pflegi-Areal, Zürich (2002) sowie aktuell der Prime Tower auf dem Maag-Areal. Ihre Arbeit zeichnet sich durch eine Synergie von dezidierten ästhetischen Aussagen, präziser Materialität und einem pragmatischen Umgang mit räumlichen Bedingungen aus.
atelier ww, spezialisiert auf die Umsetzung von Industriearealen, verantwortet die Gesamtplanung des Löwenbräu-Komplexes. Zu den in den letzten Jahren ausgeführten städtebaulich bedeutenden Projekten gehören u.a. die Messe Zürich, das Hochhausensemble Zürich-Nord, das Stadthaus Max-Bill-Platz in Zürich Oerlikon, sowie das Medienhaus an der Sihl.
Für Fragen und Informationen wenden Sie sich bitte an Susanne Stortz:
Tel +41 (0)44 272 15 15 oder E-mail: stortz@kunsthallezurich.ch
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